Starke Kooperation für schwere Maschinen

Der britische Hersteller von SMC-Verbundbauteilen Mitras beliefert seit über 30 Jahren Europas Automobil-, Lkw- und Off-Highway-Unternehmen. Seit dem Jahr 2013 arbeitet Mitras mit SOLVARO zusammen. Nach dem erfolgreichen Audit der SOLVARO Produktionsstätten machten sich die Unternehmen zu ihrem ersten gemeinsamen Projekt auf: eine Radladerhaube für einen der führenden Hersteller von Baumaschinen. Wir sprachen mit Peter Garvey, dem Key-Account-Manager bei SOLVARO, über die Herausforderungen und Chancen, die diese Zusammenarbeit mit sich bringt.

Peter, würden Sie der Aussage zustimmen, dass sich die Beschaffungsstrategie der Hersteller von Land- und Baumaschinen weiter in Richtung Baugruppen statt Einzelteile bewegt?

Absolut richtig. Wir stellen eine zunehmende Tendenz zur Beschaffung ganzer Baugruppen fest. Dieser Trend sorgt dafür, dass sich die Beziehung zwischen dem Kunden und dem Lieferanten ebenfalls weiterentwickelt. Es werden Partnerschaften geformt, bei denen Direktlieferanten und Zulieferer eng zusammenarbeiten – wie es auch bei der Zusammenarbeit mit Mitras der Fall ist. Darüber hinaus gewinnt die Entwicklungsarbeit der Zulieferer für die Endkunden immer mehr an Bedeutung.

Würden Sie also sagen, dass Sie eine steigende Nachfrage nach technischer Unterstützung erleben, wenn es darum geht, individuelle Lösungen für Ihre Kunden zu entwickeln?

Genau das. Hier bei SOLVARO werden inzwischen für 90 % unserer Aufträge Entwicklungsarbeiten durchgeführt. Das ist eine riesige Zahl, wenn man bedenkt, dass sie sich im Jahr 2006 noch im einstelligen Bereich bewegte. Unsere Partnerschaft mit Mitras ist ein hervorragendes Beispiel für gemeinsame Entwicklungsprojekte. Das Radladerprojekt begann mit einem neuen Kühlergrilldesign des Kunden. Unsere Entwickler schlossen sich mit Mitras zusammen, um fünf Formbauteile zu erstellen. Die Bauteile wurden mit einer Rundlochung von 3,96 und einer Reihung von 4,76 versehen, womit ein freier Querschnitt von 63 % erreicht wird.

Um beim Thema zu bleiben – was sind die entscheidenden Vorteile, die Ihre Partnerschaft mit Mitras dem Kunden bietet?

Unsere enge Zusammenarbeit mit Mitras ermöglicht dem Kunden, eine komplette Baugruppe aus einer Hand zu beziehen, aber nach wie vor vom Know-how und von den Produktionstechnologien zweier getrennter Unternehmen zu profitieren. Damit bei gemeinsamen Projekten zwischen Direktlieferanten und Zulieferern alles reibungslos verläuft, muss die gemeinsame Entwicklungsarbeit optimiert werden. Entscheidend ist auch, dass Arbeitsabläufe in der Serienproduktion effizient und gut koordiniert sind. Hier setzt unser internationales Vertriebsteam an. Damit Mitras zur Bestimmung seiner Produktionsraten nicht auf uns angewiesen ist, werden die Bauteile auf der Grundlage eines Konsignationsbestands geliefert.

Wenn Sie vorausdenken – was wird Ihres Erachtens die Partnerschaft mit Mitras in Zukunft zu einem Erfolg machen?

Meiner Meinung nach ist ein wichtiger Teil der Partnerschaft das Angebot unserer Unterstützung ab dem Punkt, an dem Mitras Anfragen für neue Projekte direkt von Erstausrüstern erhält. Das bedeutet, dass wir unsere Rolle als Ansprechpartner ausfüllen, bevor Mitra beginnt, tatsächlich an einem Projekt zu arbeiten. Wir beginnen mit der Bündelung von Zeit und Know-how in der Phase der Angebotserstellung und beteiligen uns von Anfang an direkt an der technischen Seite der Dinge sowie der Betragserstellung. Ebenso wichtig ist es, dass beide Seiten weiterhin das gleiche Maß an Engagement und Einsatz zeigen, sobald neue Aufträge gewonnen wurden.

Ihr Kontakt

Monika Hochhalter
Vertrieb
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